SATZUNG

 

Satzung der Deutschen Freundschaftsgesellschaft West-Ost in Schleswig-Holstein e.V.

 

§ 1

Name, Sitz und Geschäftsjahr

 

Der Verein führt den Namen

 

Deutschen Freundschaftsgesellschaft West-Ost in Schleswig-Holstein e.V.

 

Er hat seinen Sitz in Kiel. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Kiel eingetragen unter der Nummer 2563

 

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2

Ziele und Aufgaben der Gesellschaft

 

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabeordnung. Zweck des Vereins ist eine Bewusstseinsbildung in unserem Lande für eine Verbesserung der Beziehungen und Verständigung zwischen der Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland und den Völkern auf dem Gebiet der ehemaligen UdSSR zu bewirken und Handlungen entgegenzutreten, welche die Verständigung der Völker zu stören versuchen. Jegliche nationale Ideologien lehnen wir ab. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch den Austausch von Informationen und durch Schaffung unmittelbarer Verbindungen zwischen Menschen aller Berufe, Vertretern des kulturellen, wissenschaftlich-technischen und wirtschaftlichen Lebens. Hierdurch sollen gegenseitiges Verstehen und Vertrauen gefördert werden.

 

Der verein ist selbstlos tätig; er verfolge keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Der Verein verfolgt darüber hinaus mildtätige zwecke und arbeitet mit Vereinigungen und staatlichen Institutionen auf dem gebiet der ehemaligen UdSSR und der Bundesrepublik Deutschland zusammen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, bedürftigen Bürgern zu helfen. Für die Verwirklichung seiner mildtätigen Zwecke führt der Verein Spendenaktionen und Sammlungen im Rahmen der geltenden gesetzlichen Bestimmungen durch.

 

Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

 

§ 3

Mitgliedschaft in einem Vereinsverband

 

Der Gesellschaft ist Mitglied im Bundesverband Deutscher West-Ost-Gesellschaften e.V. (BDWO) in Berlin. Der Landesverband ist ermächtigt, all zum Erwerb dieser Mitgliedschaft und ihrer Vertretung erforderlichen Willenserklärungen namens der Gesellschaft abzugeben.

 

§ 4

Mitgliedschaft

 

Mitglieder können natürliche und juristische Personen werden, die die in § 2 genannten Ziele und Aufgaben der Gesellschaft anerkennen. Die Mitgliedschaft wird erworben durch schriftlichen Beitrittsantrag, über den der Landesverband durch Beschluss entscheidet. Das Ergebnis der Entscheidung wird dem Bewerber schriftlich mitgeteilt.

 

Förderer und Freunde der Gesellschaft können solche Personen werden, - die ohne Mitglied zu sein – die Gesellschaft ideell und materiell unterstützen.

 

Die Mitgliedschaft erlischt durch

1.       Tod

2.       Kündigung des Mitglieds, die schriftlich zu Händen des Landesvorstandes unter Einhaltung einer vierteljährlichen Frist auf den Schluss des Geschäftsjahres zu erklären ist.

3.       Ausschluss

 

§ 5

Mitgliedsrechte

 

Die Mitgliedschaft berechtigt zum Teilnahme an der jährlich stattfindenden Landesmitgliederversammlung und zur Ausübung der der Landesmitgliederversammlung – als oberstes Organ – zukommenden Rechte.

 

§ 6

Ausschluss eines Mitgliedes

 

Der Ausschluss eines Mitgliedes kann durch Beschluss des Landesvorstandes vorläufig ausgesprochen werden, wenn das Mitglied das Ansehen oder Interessen der Gesellschaft schädigt oder wenn es seine Beitragspflicht über den Schluss des Geschäftsjahres hinaus trotz der zweimaliger Aufforderung nicht nachkommt. Vor der Beschlussfassung über den Ausschuss ist der Mitglied schriftlich mitzuteilen. Der endgültige Ausschuss bedarf der Entscheidung der Mitgliederversammlung. Bis zu dieser Mitgliederversammlung ruhen die rechte des Mitliedes. Ein ausgetretenes oder ausgeschlossenes Mitglied hat deine Anspruch gegen das Vermögen der Gesellschaft.

 

§ 7

Gliederung

 

Unter Anerkennung der Satzung des Landesverbandes können mit Zustimmung des Landesvorstandes innerhalb Schleswig-Holsteins Kreisverbände oder Regionalgruppen gebildet werden, wenn sie mindestens 11 Mitglieder zählen.

Die entsprechenden Mitgliederversammlungen wählen sich für die Dauer von zwei Jahren ihre Vorstände. Die Wahl erfolgt mit einfacher Mehrheit. Die Vorstände bestehen aus mindestens fünf Mitgliedern, die sich ihre Vorsitzenden,  zwei Stellvertreter sowie einen Schatzmeister und einen Schriftführer wählen.

Für alle Kreisverbände und Regionalgruppen gilt im übrigen die Satzung der Landesorganisation.

Innerhalb bestehende Kreisverbände und Regionalgruppen können mit Zustimmung durch den Landesverbande und der zuständigen Mitgliederversammlung Ortsverbände gebildet werden, sofern dort mindestens 7 Mitglieder tätig sind. Die Mitgliederversammlung des jeweiligen Ortsverbandes wählt sich für die Dauer von zwei Jahren ihren Vorstand. Die Wahl erfolgt mit einfacher Mehrheit. Der jeweilige Ortsverband besteht aus mindestens fünf Mitgliedern, die ihren Vorsitzenden,  zwei Stellvertreter sowie einen Schatzmeister und einen Schriftführer wählen.

Für alle Ortsverbände gilt im übrigen die Satzung der Landesorganisation. Die Kreisverbände, Regionalgruppen und Ortsverbände führen den Namen der Gesellschaft. Sie haben aber die Möglichkeit, unter Bezugsnahme auf $ 2 dieser Satzung einen eigenen Namen zu führen mit dem Zusatz „In der ......(z.B. West-Ost Gesellschaft)“. Organisatorisch und technisch gelten sie als Untergliederung der Landesgesellschaft. Dies muss für die Öffentlichkeit deutlich ersichtlich sein.

 

§ 8

Beiträge

 

Der Jahresbeitrag wird nach  dem jeweiligen Bedarf durch die Jahresmitgliederversammlung festgesetzt. Er ist zu Beginn eines jeden Kalenderjahres fällig und wird von allen Mitgliedern an den Landesverband entrichtet. Von den Beitragseinnahmen erhalten die Kreisverbände und Ortsverbände – unter Berücksichtigung ihrer Mitgliederzahlen – Zuwendungen im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel.

 

Das Vermögen der Gesellschaft setzt sich zusammen aus:

 

1.       Beiträgen

2.       Beträgen der Freunde und Förderer

3.       Spenden

 

§ 9

Organe

 

Organe der Gesellschaft sind:

 

1.       Die Landesmitgliederversammlung

2.       Der Landesvorstand

3.       Die Kreisverbände

4.       Die Ortsverbände

 

§ 10

Mitgliederversammlung der Landesorganisation

 

 

Die Mitgliederversammlung der Landesorganisation hat folgende Aufgaben:

1.       Wahl des Landesvorstandes

2.       Entgegennähme des Tätigkeitsberichtes und des Finanzberichtes des Landesvorstandes und dessen Entlastung

3.       Festsetzung des Mitgliederbeitrages

4.       Beschlussfassung über Satzungs- Änderungen und alle sonstigen, ihr durch die Satzung übertragenen Angelegenheiten

5.       Beschlussfassung über die Auflösung der Gesellschaft

 

§ 11

Frist zur Einberufung der Mitgliederversammlung der Landesorganisation

 

Die jährliche stattfindende Mitgliederversammlung wird möglichst im ersten Viertel des Kalenderjahres durch den Landesvorstand einberufen. Die Mitglieder sind unter Bekantgabe der Tagesordnung mindestens vier Wochen vor dem Tag der Einberufung schriftlich einzuladen. Der Landesvorstand kann eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Er muss dies tun, wenn zwei drittel der Mitglieder einen solchen Antrag schriftlich stellen.

 

§ 12

Beschlussfassung

 

Den Vorsitz der Mitgliederversammlung der Landesorganisation führt der Landesvorsitzender, bei seiner Verhinderung einer der beiden Stellvertreter. Jedes Mitglied hat in der Versammlung eine Stimme. Der Beschlussfassung der Jahresmitgliederversammlung unterliegen die in der Tagesordnung bekannt gegebenen Gegenstände. Die Jahresmitgliederversammlung kann mit Ausnahme der Satzungs- Änderungen und der Auflösung des Vereins weitere Punkte zur sofortigen Behandlung auf die Tagesordnung setzen. Alle Beschlüsse der Jahresmitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der Anwesenden Mitglieder gefasst.

 

§ 13

Landesvorstand

 

Der Landesvorstand besteht aus mindestens 10 Mitgliedern, die den Landesvorsitzenden und zwei  Stellvertreter sowie  den Schatzmaster und den Schriftführer wählen. Doppelfunktionen sind möglich. Die Mitglieder des Landesvorstandes werden in der Jahresmitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren mit einfacher Stimmenmehrheit gewählt. Sie üben ihr Amt bis zur Durchführung der Neuwahl aus. Der Landesvorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitgliedes das Recht, an dieser Stelle ein anderes Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung der nächstfolgenden Mitgliederversammlung einzuholen ist. Die Wiederwahl von Vorstandmitgliedern ist zulässig. Der Landesvorstand führt die laufenden Geschäfte der Gesellschaft; ihm obliegt die Verwaltung und die Verwendung der Vereinsmittel. Über die Einnahmen und Ausgaben führt der Schatzmeister Buch.

 

Die Beschlüsse des Landesvorstandes werden mit Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Landesvorsitzenden.

 

Die Gesellschaft wird gerichtlich und außergerichtlich, durch den Landesvorsitzenden, den ersten Stellvertreter und den zweiten Stellvertreter mit je Alleinvertretungsrecht vertreten.

 

Im Innenverhältnis darf der erste Stellvertreter bei Verhinderung des Landesvorsitzenden vertreten, der zweite Stellvertreter bei Verhinderung des Landesvorsitzenden und des ersten Stellvertreters.

 

§ 14

Beirat

 

Der Landesvorstand kann zu seiner fachlichen Beratung und Unterstützung einen Beirat berufen.

 

§ 15

Auflösung

 

Die Auflösung der Gesellschaft erfolgt durch Beschluss der Jahresmitgliederversammlung auf Antrag des Landesvorstandes. Die Einladung des Landesvorstandes zur Jahresmitgliederversammlung, die über die Auflösung beschließen soll, muss vier Wochen vor der Jahresmitgliederversammlung schriftlich erfolgen. Die Jahresmitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Drittel der Mitglieder anwesend sind. Der Auflösungsbeschluss bedarf der Zustimmung von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen.

 

Im Falle der Auflösung sind der Landesvorsitzende, die beiden stellvertretenden Landesvorsitzenden und der Schatzmeister die LiquiDRG

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an die

„Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger der Schleswig-Holsten“

Hindenburgufer 70, 24105 Kiel,

die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.